Digitale Zusammenarbeit = Videokonferenz?

Digitalisierung

…für viele eine riesige Chance

…für viele einfach ein Wort, das sie nicht mehr hören können.

…für viele nur Zukunftsmusik

…für viele eine große Herausforderung

 

Doch die letzten Monate haben uns gezeigt, dass die Digitalisierung für uns alle enorm wichtig ist. Und auch wenn viele es nie hören wollten, die Digitalisierung schreitet von Tag zu Tag voran und ist die Basis für eine erfolgreiche Zukunft.

Und viele haben das in Zeiten der Krise erkannt und (wenn auch gezwungenermaßen) die Digitalisierung in ihren Unternehmen weiter vorangetrieben. Durch die örtliche Getrenntheit, die das Social Distancing mit sich brachte, erlebte vor allem die Branche der Videokonferenzlösungen in diesem Jahr einen regelrechten „Coronaboom“. Der Anbieter Zoom verzeichnete im April bis zu 300 Millionen Teilnahmen an Videokonferenzen pro Tag. Die Nutzeranzahl von Microsoft Teams stieg im März an einem einzigen Tag um über 12 Millionen! In Zeiten von Lockdowns symbolisierten diese Tools für viele den Begriff der digitalen Zusammenarbeit. Viele Unternehmen setzten in diesen Zeiten vermehrt auf interne und externe Gespräche mittels Videokonferenzen, um den Kontakt nicht zu verlieren. Und welche Ansicht entstand dadurch in vielen Unternehmen? „Wir arbeiten digital zusammen, denn wir machen ja Videokonferenzen“.

Doch leider liebe Leserinnen und Leser - ich muss euch enttäuschen. So einfach ist das nun mal nicht. Auch wenn viele in den letzten Monaten eine Videokonferenz als Synonym für die Digitalisierung und die digitale Zusammenarbeit verwendeten, macht die Einführung eines solchen Tools alleine noch keine digitale Zusammenarbeit.

Die Zusammenarbeit in einem Unternehmen funktioniert nur, wenn Personen miteinander kommunizieren, auf gemeinsame Ziele hinarbeiten und jeder weiß, welchen Beitrag er zu leisten hat. Eine passende Videokonferenzlösung ist dabei einer der Basisbausteine. Jedoch spielen viele weitere Bereiche des Unternehmens eine Rolle in der Zusammenarbeit und müssen optimiert und angepasst werden, wenn es in Richtung Digitalisierung gehen soll. Denn wie soll ich meinen Kollegen ein Post-it auf den Schreibtisch kleben mit dem Vermerk was er morgen zu tun hat, wenn wir alle kilometerweit voneinander entfernt von zu Hause aus arbeiten?

Vom Digitalisierungsprozess sind viele Bereiche des Unternehmens betroffen und müssen berücksichtigt werden. Beispielsweise das Aufgabenmanagement, das Prozessmanagement, die Kommunikationskanäle intern sowie extern, die Schulungsbasis, die digitale Compliance des Unternehmens und viele viele mehr.

Wirft man nun einen Blick auf das große Ganze merkt man schnell, dass das Thema der digitalen Zusammenarbeit keines ist, das mal eben in einem 5-Minuten Blogartikel abgehakt werden kann. Aus diesem Grund werden wir in dieser Blogreihe auf die einzelnen Bereiche, die für eine ganzheitlich funktionierende digitale Kommunikation relevant sind, im Detail eingehen.

Bleibt also gespannt! Bis bald!

Euer Team von specialis IT

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