Digitale Zusammenarbeit- das Synonym für Veränderung?

Albert Einstein hat schon gesagt „Der sicherste Ort für ein Schiff ist der Hafen. Doch dafür sind Schiffe nicht gemacht“.

Schiffe sind nun mal wirklich nicht dafür gemacht, um immer auf derselben Stelle im Hafen zu liegen. Sie sind dafür da, um sich frei am weiten Meer zu bewegen, wenn nötig die Richtung zu ändern und um auf ein bestimmtes Ziel hinsteuern.


Und genauso ist es bei Unternehmen. Auch Unternehmen können nicht immer starr auf einer Stelle stehen bleiben. Auch sie müssen sich verändern, in Bewegung bleiben, sich den Gegebenheiten anpassen und ein klares Ziel vor Augen haben. Die Veränderung und die Anpassung sind somit Grundbausteine für den Erfolg eines Unternehmens. Und wann hat sich das jemals besser herauskristallisiert als in den letzten Monaten?

Im heurigen Jahr mussten sich viele Unternehmen anpassen, Mut beweisen und neue Wege gehen. Das Ziel vor Augen hat sich plötzlich ein wenig verändert und der Weg dorthin beschleunigte sich enorm. Aufgrund der Gegebenheiten wurde vor allem die Digitalisierung in den Unternehmen durch die Forcierung der digitalen Zusammenarbeit vorangetrieben.

Ein Fehler der dadurch leider oft passierte ist, dass eine Veränderung unter Zeitdruck und ohne klare Struktur durchgeführt wurde. Nehmen wir als Beispiel die Einführung eines neuen Tools zur digitalen Zusammenarbeit während der Corona Krise. Unternehmen mussten unter Zeitdruck handeln und ein neues Tool zur Verwaltung der Aufgaben einführen. Die Führungskräfte haben sich dann nach einer kurzen Recherchephase für das erstbeste Tool entschieden, für alle Mitarbeiter einen Account angelegt und das Tool war eingeführt. Keiner wusste so genau, was das Tool kann, wofür es verwendet werden soll, ob es nur vorübergehend oder doch längerfristig im Einsatz bleibt. Somit wurde das Tool gezwungenermaßen und mit viel Aufstand verwendet. Nach einiger Zeit durften die Mitarbeiter dann vom Home Office an ihren gewohnten Arbeitsplatz zurückkehren. Jeder verfiel in alte Gewohnheiten und das neue Tool geriet ganz schnell wieder in Vergessenheit…

Es konnte weder eine langfristige Veränderung noch eine Akzeptanz der Mitarbeiter erreicht werden. Warum fragt ihr euch? Weil aufgrund des Zeitdrucks ein wichtiges Element oft außer Acht gelassen wurde: nämlich das Change Management. Es handelt sich dabei um die Planung, die Umsetzung und die Kontrolle aller Tätigkeiten und Maßnahmen, die mit einer Veränderung im Unternehmen einhergehen. Eben dieses Change Management spielt eine sehr große Rolle.

Von einer Veränderung sind immer die Menschen des Unternehmens betroffen. Und Menschen sind nun mal Gewohnheitstiere, verlassen ungern ihre Komfortzone und haben Respekt oder gar Angst vor Neuem. Bekommen Mitarbeiter in Zeiten, die ohnehin voller Ungewissheit sind, auch noch ohne Vorwarnung ein neues Tool vor die Nase gesetzt, reagieren sie oft mit Ablehnung und Aufstand. Auch die Führungskräfte selbst wissen oft nicht, wie die Veränderung am besten in die bestehenden Prozesse des Unternehmens eingebunden werden kann. Und so wird oft der geringste Weg des Widerstands gewählt und die Veränderung einfach wieder vergessen…

Change Management kann hier Abhilfe schaffen. Wird der Prozess der Veränderung geregelt, kann Neues auch langfristig im Unternehmen etabliert werden und alle beteiligten Personen die Änderungen voll und ganz unterstützen.

Um dieses Ziel zu erreichen, müssen einige Schritte im Change Management durchlaufen werden. Doch da Veränderungen ja nicht an einem einzigen Tag durchgeführt werden können, erfahrt ihr in unserem nächsten Blogbeitrag mehr zum Thema Veränderungen und Change Management. Bleibt gespannt!

Euer Team von specialis IT

Quellenangabe:

https://www.factro.de/blog/digitale-zusammenarbeit

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